Die besten 6 Hundeboxen im Vergleich. Unser Kauftip ist die Stefanplast GULLIVER 3 Transportbox. Eine Hundetransportbox dient der sicheren Unterbringung eines Hundes im Auto oder im Flugzeug. Aber auch... zum Ratgeber

1. Platz
  • Die Transportbox ist sehr stabil und hochwertig verarbeitet
  • Sehr geräumig auch für große Katzen und Hunde
  • Streichelklappe und praktische Vorrichtung für den Autogurt
  • Einfach und schnell zusammengebaut
  • Lässt sich gut und unkompliziert reinigen
2. Platz
  • Mit hochwertigem Aluminiumrahmen
  • Extra stabil, sicher und geräuscharm
  • Optimale Ausnutzung des Kofferraums
  • Klettleisten am Boden für einen sicheren Stand im Kofferraum
  • Mit rutschfester Thermodecke, waschbar bis 30 °C
3. Platz
  • leicht zu reinigen
  • strapazierfähiges Material und sicherer Halt durch Metallrahmen
  • gute Luftzirkulation über die drei Netzeinsätze
  • Sicherer Transport des Tieres
  • Möglichkeit zur Flaschenhalterung

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Ratgeber

Eine Hundetransportbox dient der sicheren Unterbringung eines Hundes im Auto oder im Flugzeug. Aber auch im Haus kann eine Hundetransportbox sinnvoll eingesetzt werden. Der Markt bietet die unterschiedlichsten Arten an Transportboxen und jede Art hat ihre eigenen Vorteile. Doch wie findet man die passende Transportbox für den eigenen Hund? Und worauf muss man bei der Auswahl und beim Kauf achten? Und wie gewöhnt man einen Hund am besten an die Box? Auf diese Fragen geht der nachfolgende Text im Detail ein und bietet eine nützliche Orientierungshilfe für jeden Hundebesitzer.

Warum ist eine Hundetransportbox sinnvoll?

Viele Hunde fahren regelmäßig mit ihren Besitzern im Auto – sei es auf dem Weg zum Tierarzt, in Urlaub, auf einen Ausflug oder mal nur zum Einkaufen, wenn der Hund nicht alleine daheim bleiben soll. Doch wenn ein Hund im Auto mitfährt, muss er ebenso geschützt werden, wie ein Mensch. Dabei geht es auf der einen Seite um die Sicherheit und um den Schutz des Hundes, auf der anderen Seite aber auch um die Sicherheit der Insassen im Auto und ebenso um die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer.

Wie kann ein Hund im Auto eine Gefahr für sich und andere darstellen?

Bei einem plötzlichen Bremsmanöver oder bei einem Unfall kann sich ein Hund, der ungesichert im Auto mitfährt, schwer verletzen. stefanplast-gulliver-3-transportbox.jpgAußerdem kann er durch das Auto geschleudert werden und den Fahrer oder die Mitfahrer verletzen. Dies gilt sowohl für einen Hund, der im Kofferraum sitzt, als auch für einen Hund im Fahrgastraum. Ein weiteres Risiko birgt ein ungesicherter Hund für sich, seinen Besitzer und andere Verkehrsteilnehmer, indem er den Fahrer des Wagens ablenken kann, wenn er sich frei im Auto bewegt. Dadurch kann es schnell zu einem Unfall kommen, bei dem nicht nur die Insassen des Wagens und der Hund in Gefahr gebracht werden, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer, wie andere Autofahrer, Fahrradfahrer oder Spaziergänger.

Das Risiko lässt sich nur durch die vernünftige Unterbringung des Hundes im Auto vermeiden. Dies ermöglich die modernen Transportboxen, die es in unterschiedlichen Varianten gibt.

Die verschiedenen Transportboxen für Hunde

Heutzutage gibt es viele verschiedene Arten von Transportboxen für Hunde. So lässt sich für jeden Hund und jedes Auto die passende Box für den Transport des Vierbeiners finden. Und auch für jeden Geldbeutel gibt es die richtige Lösung, so dass zu hohe Kosten keine Ausrede für den falschen Transport des Hundes sind.

Transportboxen für Hunde – welche Modelle gibt es?

Die verschiedenen Modelle lassen sich grundsätzlich in drei Typen unterteilen:

  • Hundetransportbox aus Alu
  • Faltbare Hundetransportbox
  • Hundetransportbox aus Kunststoff

Jeder Art hat ihre eigenen Vorzüge und kann auf unterschiedliche Weise genutzt werden. In erster Linie dienen sie aber alle dem sicheren Transport des Hundes im Auto.

Die Transportbox aus Alu

Höchsten Sicherheitsansprüchen wird die Hundetransportbox aus Alu gerecht. Oftmals wird sie auch als Transportkäfig bezeichnet. Neben Alu kann auch Metall verwendet werden und diverse Test haben gezeigt, dass diese Boxen größte Sicherheit und Stabilität bieten. Um den Hund ein positives Gefühl in der Kiste zu geben, sollten die Seitenwände nicht komplett geschlossen sein. So sieht der Vierbeiner mehr und fühlt sich weniger eingesperrt.

Auch wenn sich viele Modelle relativ schnell zusammen und auseinander bauen lassen, sind diese Boxen fest im Auto eingebaut und eignen sich für den dauerhaften Einsatz und werden normalerweise nicht aus dem Auto genommen. Daher sind sie eher nicht geeignet, wenn die zukünftige Transportbox regelmäßig in verschiedenen Autos genutzt werden soll. Ein großer Pluspunkt für die Box aus Alu ist, dass es Modelle mit abgeschrägter Kante an der Vorderseite gibt. trixie-39342-transportbox-aluminium.jpgDiese ist zum einen Platz sparend und zum anderen verhindert sie, dass der Hund in der Box klettert, wobei er sich im fahrenden Auto selber leicht verletzen kann. Die Boxen gibt es in verschiedensten Abmessungen, so dass es für die meisten Automodelle die passende Variante gibt.

Die Kunststoff-Transportbox

Der Klassiker unter den Transportboxen sind die Kunststoffmodelle. Die Tür ist aus Metall gefertigt, ansonsten besteht die Kiste aus Kunststoff. Im Idealfall ist die Tür aus Aluminium. Auch bei den eingesetzten Kunststoffen gibt es qualitative Unterschiede. Der Kunststoff sollte möglichst stabil und langlebig sein, um den Strapazen des alltäglichen Gebrauchs standzuhalten, und zudem keine Hitze leiten. Diese Boxen sind ideal, wenn verschiedene Autos genutzt werden, da sie verhältnismäßig leicht sind und nicht fest im Auto verankert werden. Dabei ist auf eine korrekte Sicherung zu achten, damit die Box während des Fahrens immer stabil und ruhig stehen bleibt. Andernfalls kann die Autofahrt für den Vierbeiner schnell zur Qual werden und bei Brems- und Ausweichmanövern kann die Kiste eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen.

Neben der Nutzung im Auto kann diese Kiste auch dazu dienen einen kleineren Hund zum Tierarzt zu bringen, da man ihn in der Kiste tragen kann. Außerdem kann die Box auch aus dem Auto genommen werden und dem Hund in fremder Umgebung als sicherer Platz zum Abliegen dienen. Ein weiterer Pluspunkt ist die schnelle und einfache Reinigung der Kunststoffboxen.

Die Transportbox zum Falten

Das letzte gängige Modell unter den Transportboxen ist die faltbare Hundebox. Sie wird aus strapazierfähigem Nylon hergestellt. Hochwertige Modelle, die leider auch etwas teurer sind, haben einen Rahmen aus Aluminium, der für zusätzliche Stabilität sorgt. Dennoch sind diese Boxen sehr leicht, somit ideal zum Tragen und lassen sich schnell und einfach zusammenbauen. Wenn die Box gerade nicht benötigt wird, kann sie schnell platzsparend zusammengefaltet werden.

Die faltbare Box eignet sich zusätzlich sehr gut als Schlafplatz und Rückzugsort für Hunde in Haus oder Wohnung. nobby-72126-transportbox-fuer-mittlere-und-grosse-hunde-skudo-3-iata-60-x-40-x-39-cm.jpgSo kann sich der Hund in gewohnter Umgebung an seine Höhle gewöhnen und in der Regel lässt er sich dann besser an das Autofahren gewöhnen. Viele Boxen haben Seitenwände aus Netzmaterial, wodurch der Hund viel sehen kann und an seiner Umgebung teilnehmen kann.

Das passende Modell für die eigenen Ansprüche finden

Vor dem Kauf einer Transportbox empfiehlt es sich, genau zu überlegen wann, wo und wofür die Kiste benötigt wird und wie oft sie genutzt werden soll. Auch ist die Größe des Hundes ein wichtiges Kriterium, den auch der erwachsene, ausgewachsene Hund sollte ausreichend Platz in seiner Kiste haben. Diesen Punkt gilt es vor allem zu beachten, wenn der Hund als Welpe die erste Box bekommt und noch viel wachsen wird. Hier kann es sinnvoll sein, erst eine kleinere Kiste für den jungen Hund zu besorgen und später, wenn der Hund ausgewachsen ist, auf eine größere Kiste umzusteigen.

Auf keinen Fall darf die Größe des Autos vernachlässigt werden, denn die Box sollte im Auto an einem geeigneten Platz, meist der Kofferraum oder die Rückbank, untergebracht werden können. Auch praktische Aspekte sollten beachtet werden. Denn nichts ist lästiger, als eine fest integrierte Alubox ausbauen zu müssen, damit man einkaufen gehen kann. Bei kleinere Autos kann daher oft die faltbare Box oder die Transportkiste aus Kunststoff die Lösung sein.

Wenn die Kiste auch als Schlafplatz oder als Liegeplatz in fremder Umgebung genutzt werden soll, muss man die Auswahl beim Kauf entsprechend eingrenzen, um das geeignete Modell zu finden. Und letztlich entscheidet auch immer der persönliche Geschmack, welches Modell das geeignete ist. Auch kann es vorkommen, dass ein Hund ein Modell nicht akzeptiert, ein anderes Modell aber problemlos annimmt. Wer die Möglichkeit hat, sollte mit seinem Tier vorab testen, welche Art der Transportbox besser angenommen wird.

Anhaltspunkte für den Kauf

Eine Checkliste, vor dem Kauf erstellt, erleichtert die Kaufentscheidung ungemein. Alle wichtigen Punkte sollten vorab überlegt werden und notiert werden. Anhand dieser Punkte kann man eine Vorauswahl treffen.

  • Größe des Hundes -jetzt und in Zukunft
  • Charakter des Hundes
  • Verwendungszweck
  • Modell und Größe des hauptsächliche genutzten Fahrzeugs
  • Eigene Anforderung an die Box im Alltag

Worauf ist beim Kauf zu achten

Die Hundegröße: Im Idealfall wird der Hund gemessen, um die ideale Größe zu ermitteln. Bei jungen Hunden, die noch wachsen, sind allerdings nur Schätzungen möglich. karlie-flamingo-transporttrolley-fuer-hunde.jpgWichtige Maße sind dabei die Höhe des Hundes vom Fußboden bis zu den Ohren im stehenden Zustand. Die Box sollte circa 3-5 cm höher sein als der Hund. Auch die Länge vom Kopf bis zur Schwanzspitze sowie die Länge der Beine sollte berücksichtigt werden. Hier gilt eine Faustregel: Die Hälfte der Beinlänge plus die gesamte Länge von Kopf bis Rute ergeben die Länge der Transportbox. Für die Breite der Box wird der Hund in seiner Breite gemessen und diese Zahl verdoppelt.

Der Charakter des Hundes: Ein lebhafter Hund ist in einer stabilen Box aus Kunststoff oder Alu besser aufgehoben, als in einer Nylonbox. Diese kann leichter umfallen oder wackeln, wenn sich der Hund viel bewegt. Bei Welpen, die in alles hineinbeißen, sind Nylonboxen ebenfalls ungünstig. Es gibt Hunde, die fühlen sich in sehr geschlossenen Boxen äußerst unwohl. Für diese eignen sich Boxen mit Sicht nach aus Außen besser. Anderer wiederum bevorzugen sogar die geschlossenen Modelle.

Das Auto: Autos mit Ladekante eignen sich oft nicht für Boxen, deren Tür nach vorne aufgeht. Wenn die Ladekante zu hoch ist, lässt sich die Tür nicht immer komplett öffnen. Wird die Box in unterschiedlichen Autos genutzt, sollten alle gemessen werden, um eine geeignete Variante zu finden.

Die Qualität: Bei allen Arten der Hundeboxen gibt es massive Unterschiede hinsichtlich der Qualität des Materials und hinsichtlich der Verarbeitung. Billige Modelle lassen in Qualität und Verarbeitung oftmals zu wünschen übrig. Die hochwertigen Modelle zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit aus. amzdeal-faltbare-hundetransportbox-hunde-katze.jpgAuch sollte die Qualität immer so gut sein, dass kein Sicherheitsrisiko besteht. Eine Box aus schlechter Qualität bietet Hund und Mensch nicht ausreichend Sicherheit in gefährlichen Situationen.

Wo wird eine Hundebox gekauft?

Wer eine Hundebox kaufen möchte, kann auf unterschiedlichem Wege zu seiner Box kommen. Zum einen gibt es den stationären Fachhandel vor Ort, der durch persönliche Beratung überzeugt. Eine Alternative dazu sind die diversen Online-Fachhändler für Tierbedarf. Bei diesen ist meist die Auswahl größer und oftmals auch die Preise niedriger. Dafür sieht man die Box vor der Bestellung nicht in Echt. Beide Möglichkeiten sind geeignet, um eine Hundebox zu erwerben. Hier spielen eher die persönlichen Vorlieben des Hundebesitzers die entscheidenden Rolle, wie gekauft wird. In beiden Fällen sollte sich der interessierte Hundehalter aber bereits vorab Gedanken machen, welche Anforderungen er an die Kiste hat und sich über verschiedene Modelle erkundigen. Nur so kann die richtige Wahl getroffen werden, bei der schier unendlichen Vielfalt an Transportboxen für Hunde. Es ist immer empfehlenswert, sich bei befreundeten Hundebesitzern nach deren Erfahrungen zu erkundigen und sich ein Bild von verschiedenen Modellen und Anbietern zu machen. Vielleicht kann man sich das ein oder andere Modell auch zum Testen ausleihen. Der Kauf einer Transportbox sollte wohl überlegt sein, damit sich der Kauf nicht irgendwann als Fehlkauf herausstellt.

Ein Überblick über die bekanntesten Hersteller

Hundeboxen gibt es von bekannten, großen Herstellern und von einigen kleineren Herstellern, die oftmals durch besonders hohe Qualität oder besonderer Ausstattung hervorstechen.

Bekannte Hersteller sind:

  • Trixie
  • Karlie
  • Hunter
  • Savic Dog
  • 4pets
  • Vari Kennel
  • Kleinmetall

Jeder Hersteller hat verschiedene Modelle im Sortiment. Wie schon bei der Auswahl eines geeigneten Modells, spielen auch bei der Auswahl eines bevorzugten Herstellers verschiedene Kriterien eine Rolle. Eine ausführliche Recherche vorab ist immer sinnvoll und erleichtert die Entscheidung.

Einen Hund richtig an die Transportbox gewöhnen

Am besten lässt sich ein Hund im Welpenalter an die Transportbox gewöhnen. Wichtig ist, dass der Vierbeiner in der Gewöhnungsphase nur positive Erinnerungen mit der Box verbindet. trixie-39721-vario-transportbox.jpgDer Hund darf also keinesfalls in der Box bestraft werden. Um den Hund die Box so attraktiv wie möglich zu machen, sollte sie gemütlich eingerichtet werden. Eine Decke, auf der er schon lag, erleichtert die Gewöhnung. Zur Unterstützung kann man mit kleinen Leckerlies oder mit dem Lieblingsspielzeug arbeiten. Sollte das nicht ausreichen, kann der Hund in der Anfangszeit auch neben oder in der Box gefüttert werden.

Die Gewöhnungsphase bedarf Zeit und Geduld

Für die Gewöhnung an die Box benötigt man, je nach Hund, unterschiedlich viel Zeit und immer viel Geduld. Es darf kein Druck entstehen, sondern sollte immer spielerisch und Schritt für Schritt vorangehen. Zu Beginn soll sich der Hund die Box nur ansehen und hineinschauen. Eine Steigerung ist dann, dass der Hund einige Minuten bei offener Tür in der Box verbringt. Die Zeit kann nach und nach gesteigert werden. Ebenso wird der Hund schrittweise an die verschlossene Tür gewöhnt. Wichtig ist, dass der Hund versteht, dass er immer aus der Box herauskommt. Das Training beginnt man, vor allem bei Welpen, am besten wenn der Hund müde ist. In der Spielphase ist die Erfolgsquote deutlich geringer. Die Vertrauensperson des Hundes sollte sich zu Beginn immer im selben Raum befinden, um den Hund Sicherheit zu geben. Sinnvoll ist auch ein Kommando, auf welches der Hund in die Kiste gehen soll. Hat er sich an die Kiste gewöhnt, klettert er auf Kommando in die Kiste. anfangs unterstütz man das Kommando durch Leckerlies und stimmliche Belohnung. Das Geheimnis für die Gewöhnung ist in jedem Fall viel Geduld und Ruhe.

Für jeden Hund gibt es eine geeignete Transportbox und beinahe jeder Hund kann sich mit entsprechender Übung an die Box gewöhnen.